Willkommen

auf der Web-Seite zum
KBV-Burn-Out-Syndrom
von
Peter Pfaffenschläger
( Psychologischer Psychotherapeut )    
aus Jade


Es geht hier um die aktuelle berufspolitische Situation der Psychotherapie und um die Folgen, die diese Situation für das Gesundheitswesen und für mich persönlich hatte und bis heute hat.

Es wird eine dauerhafte Schädigung im finanziellen und persönlichen, sowie gesellschaftlichen, berufspolitischen Bereich beschrieben, die ich als KBV-Burn-Out-Syndrom (Erschöpfungssyndrom) bezeichne.

Diese dauerhafte Schädigung resultiert aus einer jahrelangen, unzureichenden Interessenvertretung, durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die die Aufgabe hat, die gesetzlich geregelte Integration (oder vielleicht besser "NICHT-INTEGRATION") der Psychologischen Psychotherapeuten in das deutsche Gesundheitswesen, auf der Grundlage des Psychotherapeutengesetzes durchzuführen. Diese Nichterfüllung des Versorgungsauftrages findet jetzt seit als mehr als 7 Jahren statt. Die KBV kommt dieser Verpflichtung meines Erachtens nur mangelhaft nach und gefährdet damit Existenzen von Psychotherapeutischen Praxen und auch der "Dienstleister und Dienstleisterinnen", die diesen Beruf ausüben. Das Gesundheitssystem ist m.E. am Ende und im Bereich  der Psychotherapie droht, ebenso wie in der Medizien zunehmende Unterversorgung.

Das ist mehr als ein öffentlicher Skandal; denn es schädigt die Psychologischen Psychotherapeuten und beeinträchtigt ebenso den Versorgungsauftrag, den die Politiker, die Krankenkassen und die KBV ebenso zu gewährleisten haben und behindert damit jeden indirekt, der/die dieses Behandlungsangebot im Bereich der Psychotherapie in Anspruch nimmt und in Zukunft in Anspruch nehmen will. Es findet hier ein gesellschaftliches "Paradoxon" statt:

Dem Berufsstand, der für die Erhaltung und Genesung der sog."Volksgesundheit"  im psychischen Bereich zuständig ist, wird seit Jahrzehnten nicht geholfen eine ausreichende kostendeckende Arbeit zu machen, sondern es wird der gesellschaftliche Auftrag hier  den Versorgungsauftrag zu erfüllen, noch zusätzlich erschwert.

Am Beispiel der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen können Sie diesbezüglich ein "Glanzstück" von gesundheitspolitischer Absurdität erleben, das zeigt, wie hier die berufspolitischen Kämpfe der KVN auf Kosten der Psychologischen Psychotherapeuten geführt werden und täglichen finanziellen und persönlichen Schäden verbunden sind. Das ist ein öffentlicher Skandal.

Die Aufsichtsbehörden sehen diesem "Treiben im Grenzbereich der Rechtsstaatlichkeit" scheinbar tatenlos zu, so wie es Herr Seehofer, Frau Frischer und seit langem auch Frau Ministerin Schmidt und ebenso in Niedersachsen, also "vor Ort", Herr Ministerpräsident Wulff praktizieren.

Ist das Blindheit, Ignoranz der Macht oder auch ein Stück lineares Denken, wo die systemischen Zusammenhänge, die logisch-historischen Gewordenheiten, als sog. "blinde Flecken", die Sicht für die eigenen "Schandtaten" verhindern? Oder ist es einfach nur eine reine "Kostenfrage" im gesundheitspolitischen Sinne?

Wo soll diese historische Verkennung von elementaren Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen hinführen? Die Schere zwischen "arm und reich" geht weiter auf. Ein Gesundheitssystem 1.Klasse und 2.Klasse wird spürbar. In Zukunft werden die psychischen Probleme in allen gesellschaftlichen Bereichen zu nehmen, jedoch wird es kaum eine ausreichende psychotherapeutische Versorgung geben.

Wenn SIe mehr darüber erfahren möchten, wie es "hinter den Kulissen" aussieht, also wie es den Psychologischen Psychotherapeuten in ihrere Arbeit geht, dann haben SIe hier die Möglichkeit dazu.

www.kbv-burn-out-syndrom.de
(C) 2004,2005
Peter Pfaffenschläger